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Die Entstehungsgeschichte des 5-Uhr-Tees und unseres Silvesterballs
Nach über 15-jähriger (männlicher und damit auch verbundener weiblicher) Tanzabstinenz sprang die männliche Hälfte über ihren Schatten und buchte als Muttertagsgeschenk einen Tanzkurs. Ein Anfängerkurs in der Dauer von acht Wochen würde ja reichen, um als passabler Tänzer den Rest seines Lebens die Tanzlust der Angetrauten befriedigen zu können. Aber es kam, wie es kommen mußte: Der Tanzbazillus setzte sich fest und ließ uns nicht mehr los!
Nach 5 Jahren Kurs verbunden mit 5 Jahren Schweiß, Stolpern und Fluchen (männlicherseits) kam die Erkenntnis, dass man nur in der Tanzschule genug Platz hat, um das Erlernte wenigstens halbwegs umsetzen zu können. Auf fast allen Veranstaltungen reicht einfach der Platz nicht und viele "Tanzbands" tragen den Zusatz "Tanz" nur zum Spaß ohne irgendeiner tänzerischen Ausbildung und Tanztaktgefühl. Unser Standardwunsch: "Bitte einen Cha-Cha-Cha." Die Standardantwort: "Welcher Titel ist ein Cha-Cha-Cha?" Auch nervte uns, dass man sich kaum unterhalten konnte, da viele Gruppen ihre "tanzmusikalischen" Mängel mit ohrenbetäubender Lautstärke zu tarnen versuchen.
Aus diesem Frust wurde die Idee zu den "5-Uhr-Tees" geboren. Unsere Hauptanliegen waren: Große Tanzfläche (in Relation zur Besucheranzahl) und ausgezeichnete "tanztaktrichtige" und gehörschonende Livemusik. Für das erste Problem bot sich der Florahofsaal in Langenlebarn an. (Nicht zu groß und verwaltungsmäßig bewältigbar.) Auch das zweite war schnell gelöst: Peter, damals noch als Duo mit Astrid unterwegs hatte alle Tanzkurse bis Goldstar absolviert und daher das nötige Grundwissen bezüglich aller Standard- und Lateintänze und Taktzahlen. Als Veranstalter konnte das Kulturamt der Stadtgemeinde Tulln an der Donau gewonnen werden. Für die Organisation war (und ist) die gesamte Familie (mit freiwilligem Anhang) verantwortlich.
Im März 2001 fand der "Erste 5-Uhr-Tee mit Astrid & Peter" statt. Geplant waren zwei im Jahr - doch bereits bei dieser Veranstaltung kam vom Publikum der Wunsch nach mehr und wir verdoppelten auf vier pro Jahr. Das war aber den Tänzerinnen (und möglicherweise auch den Tänzern) noch immer nicht genug und so kam es auch zu unserem Silvesterball, dem "Tanz ins Neue Jahr". Diese Veranstaltung soll vor allem für jene sein, die den Jahreswechsel abseits von Trubel und Lärm in gemütlicher Atmosphäre feiern wollen.
Mittlerweile sind einige Jahre vergangen, "Astrid & Peter" wurden durch "Peter & Bettina" und schließlich durch "Peter & Danny" abgelöst - gleichgeblieben sind aber: Große Tanzfläche - ausgezeichnete Tanzmusik - familiäre Atmosphäre - ein motiviertes Organisationsteam und ein zufriedenes und treues Publikum!
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